AKTUELL


Süß leitet Mainzer Singakademie

MAINZ. Die Mainzer Singakademie (MSA) hat Alexander J. Süß zum neuen Musikdirektor bestellt. Süß wird in der neu geschaffenen Position die künstlerische Arbeit des Mainzer Akademieorchesters und von cantare mainz , dem Chor der Mainzer Singakademie, verantworten. Er machte in den letzten Jahren immer wieder durch hervorragende Chor- und Orchesteraufführungen, wie duch die "Konzerte zum Tag der deutschen Einheit", von sich reden. Zunächst konzentriert er sich mit cantare mainz und dem Mainzer Akademieorchester auf die Aufführung von Joseph Haydns "Cäcilienmesse" und der Sinfonie Nr. 44, die er als "viel zu selten aufgeführtes Kleinod" bezeichnet. Das Konzert findet am Sonntag, 25. November, im Rheinhessendom, der katholischen Pfarrkirche St. Stephan in Gonsenheim, statt.


Zwei Chöre in einem Verein

Singakademie und "cantare" bündeln Kräfte

fube. Mainzer Singakademie (MSA) und "cantare mainz", die schon seit zwei Jahren in Konzerten gemeinsam aufgetreten sind, haben sich im Verein Mainzer Singakademie zusammengeschlossen. Der Chor des Vereins wird weiterhin "cantare mainz" heißen. Zum neuen Vorsitzenden wurde in der Mitgliederversammlung Klaus Schenke gewählt.
Für die neu geschaffene Stelle des Musikdirektors der Mainzer Singakademie möchte er den bisherigen künstlerischen Leiter Alexander J. Süß gewinnen. Schenke: "Die erfolgreichen gemeinsamen Konzerte der letzten Jahre haben uns ermutigt, die Kräfte zu bündeln und neue Perspektiven für die Zukunft zu suchen." Mit dem Zusammenschluss und der Veränderung der Satzung sei nach dem 175-jährigen Jubiläum der MSA im Jahr 2006 ein Neuanfang gewagt worden. "Chorgesang braucht einen starken Verein, wenn er nicht einen Träger wie die Kirchen hinter sich weiß, sondern ein Verein bürgerschaftlichen Engagements ist", erklärt Schenke. Der neue Vorsitzende sieht zwei Aufgaben: "Obwohl wir derzeit kein Nachwuchsproblem haben, müssen wir immer wieder neue Sängerinnen und Sänger gewinnen, die Freude am Musizieren haben." Gleichzeitig müsse der Verein wirtschaftlich auf stärkere Beine gestellt werden. "Kultur braucht Geld und Unterstützung. Angesichts immer mehr zurückgehender öffentlicher Förderung muss es uns gelingen, private Förderer und Sponsoren aus der Wirtschaft zu begeistern", beschreibt Schenke die Aufgaben des neuen Vorstandes.
Die Neuausrichtung setze darauf, an die Tradition der MSA als wichtige Kulturinstitution der Stadt Mainz anzuknüpfen und das kulturelle Leben der Region mit zu prägen.


Renommiertes Vokalensemble zu Besuch

voces cantantes führen Rossinis „Petite Messe Solennelle“ in der Johanniskirche am Werderplatz auf

Karlsruhe, Mai 2007. Zu einem außergewöhnlichen Gastspiel findet sich das Vokalensemble voces cantantes in Karlsruhe ein. Die Gäste aus Mainz gastieren in der Johanniskirche am Werderplatz und führen dort die „Petite Messe Solennelle“ von Gioacchino Rossini auf. „Auch wenn Rossini viel eher durch sein Opernschaffen bekannt ist, ist diese Messe ein Juwel, das viel zu selten erklingt“, sagt der künstlerische Leiter des Ensembles, Alexander J. Süß. Mehrfach wurde das Ensemble bei internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet, gewann den Internationalen Prager Chorwettbewerb und erhielt zudem noch eine Sonderauszeichnung für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes. 2006 dem Wettbewerb für Amateur-Sänger in Frankfurt einen Sonderpreis der Jury für hervorragende Ensembleleistung. „Klangschönheit und musikalische Präzision sowie Ausschöpfen der Möglichkeiten der menschlichen Stimme stehen bei den voces cantantes im Vordergrund“, führt Alexander J.Süß aus und fügt hinzu: „Die Musik Rossinis hat einen ungewöhnlichen Reiz: erinnert sie auf der einen Seite an die dramatischen Bühnenwerke des Komponisten, leuchtet doch eine Innerlichkeit auf der anderen Seite hervor. Unser Ensemble möchte gerade diese unterschiedlichen Facetten erlebbar machen.“
Ergänzt wird das Ensemble durch ein hervorragendes, international renommiertes Solistenquartett, dem Ina Stachelhaus, Gabriele May, Carsten Süß und Guido Jentjens angehören.
Den Kontakt zu voces cantantes stellte der Karlsruher Kirchenmusiker Daniel Kaiser her, der bei der Aufführung den ungewöhnlichen Part des Harmoniums spielen wird und damit Marta Waluga am Flügel ergänzt.
Das Konzert findet am Samstag, den 2.Juni um 19.30 Uhr in der Johanniskirche am Werderplatz statt. Karten können über die Kirchengemeinde oder an der Abendkasse erworben werden.


voces cantantes mit Sonderpreis ausgezeichnet

Erfolg des Mainzer Vokalensembles bei Wettbewerb für Amateur-Sänger

Mainz, 19.März 2006. Mitglieder des Mainzer Vokalensembles voces cantantes sind bei dem Wettbewerb für Amateur-Sänger mit dem Sonderpreis der Jury für hervorragende Ensembleleistung ausgezeichnet worden. Unter den 300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet gelang den Mainzer Sängerinnen und Sängern in den beiden Runden des Wettbewerbs eine beschwingte und musikalisch ausdrucksstarke Darbietung, so dass sie sich zum öffentlichen Finalkonzert in der Alten Oper Frankfurt qualifizieren konnten. Dort wurde ihre Interpretation von „Brüderlein und Schwesterlein“ aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß begeistert aufgenommen.
Das Vokalensemble voces cantantes, das unter der Leitung von Alexander J. Süß steht, besteht aus Sängerinnen und Sängern, die sich neben ihren Hauptberufen für das intensive Musizieren entschieden haben. Ihre stimmliche Ausbildung haben Jutta Steinmetz, Ulrike Greus-Bok, Doris Kaiser, Silvia Späth, Guido Wolf und Günter Gelzleichter bei dem Mainzer Stimmpädagogen Jörg-Dieter Süß erhalten, der sich über diesen Erfolg seiner Schüler sehr freute. „Die zum Teil jahrelange Arbeit der Sängerinnen und Sänger, die ja häufig im Verborgenen eines Überaumes geschieht, hat nun in der Öffentlichkeit sehr schöne Früchte gezeigt.“, sagte Süß nach dem Finalkonzert.
Der Wettbewerb für Amateur-Sänger wird unter der Schirmherrschaft der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth von der Alten Oper Frankfurt, dem C.F.Peters Musikverlag, der Frankfurter Museumsgesellschaft e.V. und Dr.Hoch´s Konservatorium veranstaltet. Als Medienpartner konnte der Hessische Rundfunk gewonnen werden, der das Finalkonzert aufgezeichnet hat.
Die Mainzer Preisträger sind mit ihrem Chor am 2.April 2006 in der St.Stephanskirche (Oberstadt) zu hören. Dort werden sie mit namhaften Solisten und dem Mainzer Oratorienorchester unter der Leitung von Alexander J.Süß die Johannespassion von J.S. Bach aufführen.